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Bericht
Schweriner Volkszeitung vom 7 Juli 2008 /
Frau Bubber Menzel
In Scharen
strömten Urlauber und Einheimische am Samstag zu
"Kobrow kocht über". An diesem zweiten
Aktionstag des Jahres im Museumsdorf von Kobrow
II drehte sich alles um Fisch und das
Fischereihandwerk.

KOBROW
- Etwa 1200 Gäste kamen zu dem Spektakel, das
inzwischen zu einer guten Tradition des
Fördervereins Kobrow in den Sommermonaten
gehört.
"So viele Besucher hatten wir wohl noch nie",
freut sich Wolfgang Cords, der zusammen mit
Harry Beyer aus Dabel das Fest mit seinen
zahlreichen Angeboten moderierte. Viele Partner
konnten für das Fest mit ins Boot geholt werden,
wodurch wieder ein abwechslungsreiches Programm
zustande kam.Auch
Bärbel Adjinkski, Geschäftsführerin des Vereins,
fühlt sich durch das große Echo dieses Tages
bestätigt in dem Bemühen des Vereins, die Region
durch solche Höhepunkte zu beleben. "Wir suchen
immer nach neuen Möglichkeiten. Und diese Aktion
einmal den Fischern zu widmen, bot sich doch
geradezu an", sagte sie.
So gewährten
denn mehrere Fischer aus Westmecklenburg gern
einen Einblick in ihr Handwerk und verwöhnten
die Gäste mit ihren Fischangeboten aller Arten.
Darunter auch die beiden Sternberger Fischereien
Rettig und Frischke.
Nicht kleinlich zeigten sich die Gäste bei der
Fischauktion. Der Erlös von knapp 100 Euro soll
als symbolische Geste der Anteilnahme dem
Dabeler Fischer Dehmel übergeben werden, dessen
Fischerei vor wenigen Tagen abbrannte (wir
berichteten) und der deshalb an dem Tag nicht
mit vertreten war.
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Die
Fischauktion mit dem Fischer Walter Piehl war
ein voller Erfolg |
Den Kindern
brachte durch Spiele vor allem der Sternberger
Anglerverein "Luckower See" Abwechslung. Und der
Landesangelverband stand gern für Fragen zur
Verfügung. Wer Lust hatte, konnte außerdem
Fischern bei der Fischzubereitung zuschauen,
sich über neue Fischrezepte informieren oder
auch einfach nur an den bunten Ständen
vorbeischlendern und das kulturelle Angebot auf
der Bühne genießen.
Den Auftakt
dazu gab der Shantychor "Die Reriker Heulbojen".
So manches Problem kam anschließend beim
Fischerstammtisch an die Oberfläche.

Die "RERIKER
HEULBOJEN" auf der neuen Bühne des Museumsdorfes

Die Gäste
waren fasziniert von den stimmungsvollen
Seemannsliedern

Volle Hingabe
bei den "Shantys" (Arbeitslieder der
Seeleute)...

...und bei
der Verabschiedung von Bärbel Adjinski
(Geschäftsführerin des Fördervereins Sternberger
Seenplatte) |