Text: Traudel Leske (Schweriner Volkszeitung 14.Juni 2010)

 

Museumsdorf kochte über

 Dritte Koch-Show mit Fischern aus der Region lockte Hunderte Besucher nach Kobrow / Im Mittelpunkt des Geschehens: Schuppenflosser 

Kobrow Die dritte Koch-Show am Wochenende im Museumsdorf Kobrow drehte sich wieder um das Thema Fisch. Was den Besuchern besonders Spaß bereitete, das waren wieder die Fisch-Rate-Runden mit allen beteiligten Fischern. Klaus-Dieter Dehmel aus Dabel, Walter Piehl aus Alt Schlagsdorf, Walter Piezak aus Bützow und Jörg Rettig aus Sternberg animierten die Leute zum Schätzen.

Sie ließen die Besucher beispielsweise das Gewicht von Fischen erraten. Michael Kunz aus Penzlin- der 72 jährige gehörte dem Shanty-Chor an, der mit seinen Seemannsliedern für gehörig Stimmung sorgte – hatte den richtigen Blick. Mit 1,80 kg lag er richtig und durfte den Pfundskerl als Preis mit nach Hause nehmen. „Eine schöne Überraschung für die Familie“, erzählte er freudestrahlend.

Es gab Fisch in allen Varianten zu kaufen: frisch, geräuchert, gebraten, sauer eingelegt, als Salat. Schnell hatte sich auch an einem Imbissstand eine lange Schlange gebildet, an dem Aalessen satt angeboten wurde. In den Pfannen von „Fischkoch“ Norbert Backhaus – er arbeitete Hand in Hand mit Fischer Dehmel – brutzelten Aalstücke.

 Beliebt waren auch die Masurische Aalsuppe von Walter Pietzak, Brat- und Räucherfisch von Walter Piehl und die Fischsalatbrötchen von der Seenfischerei Sternberg um Jörg Rettig.

 

An der Talkrunde am Fischer-Stammtisch ging es um Probleme der Fischerei. Es gab auch eine Quizrunde mit dem Sternberger Angel-Spezie Bodo Karalus. Auf dem Festplatz hatten 27 Händler ihre Stände aufgeschlagen, wo man zum Beispiel rund um die Angelei viele nützliche Dinge erwerben konnte. Familie Probian aus Neustrelitz war nicht zum ersten mal in Kobrow. „Hier wird immer so viel auf die Beine gestellt, dass man gerne wiederkommt. Kobrow ist einfach gut“.

Auch die Line-Dancer aus Hagenow wussten das Publikum mitzureißen

Viele Besucher fanden wieder den Weg in das Museumsdorf

Zeitgleich mit dem Fest, wurde dem Publikum eine neue Attraktion vorgestellt. Es handelt sich dabei um eine Horizontalgattersäge, mit der man in vergangenen Zeiten aus Baumstämmen die Bretter und Bohlen herausgesägt hat.

 

Nicht vergessen!

Nächster Termin ist der

 31. Juli. 2010 Da gibt es dann "Tanz up`n Dörp" ab 20.00 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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