Nach dem
erfolgreichen Auftakt am 11.01.2008 fand nun
schon der zweite
Preisskat- und Knobelabend im
Museumscafé statt. In geselliger Runde
konnten sich erneut die Besten an den
Würfeln und Karten messen.
Mangels Fotos und aktueller
Berichterstattung, hier nun……….
…………….Wissenswertes über das Skat spielen
Namensgebung
Der Begriff
„Skat“ geht nach allgemeiner Ansicht auf das
lateinischstämmige Verb „scartare“ (ital.)
beziehungsweise „écarter“ (frz., vgl.
Écarté)
zurück und bedeutet sinngemäß „Das
Weggelegte“, womit die beiden Karten (Skat
oder Stock) gemeint sind, die beim Geben
verdeckt beiseite gelegt werden.
Geschichte
Skat wurde um 1820 in der „Skatstadt“
Altenburg (Thüringen) erfunden, entwickelt
aus dem Kartenspiel Schafkopf. Im Jahre 1886
fand der erste deutsche Skatkongress mit
über 1000 Teilnehmern in Altenburg statt.
1899 wurde der Deutsche Skatverband mit Sitz
in Altenburg gegründet. Nach dem Zweiten
Weltkrieg wurde 1953 der Sitz des Verbandes
nach Bielefeld verlegt. 2001, elf Jahre nach
der Wiedervereinigung, kehrte er wieder
zurück nach Altenburg. Dieser Schritt wurde
2005 mit der Schließung der Geschäftsstelle
Bielefeld abgeschlossen. Am 1. Dezember 2001
wurde in Altenburg das „Internationale
Skatgericht“ gegründet, das über strittige
Fälle entscheidet.
Skat
war ein beliebter Zeitvertreib des berühmten
Komponisten Richard Strauss, und so
komponierte er auch eine Skatpartie in
seiner Oper „Intermezzo“.
Verbreitung
Skat ist in Deutschland weit verbreitet und
wird (im Gegensatz zu den meisten anderen
Kartenspielen) auch sportlich organisiert
betrieben, mit Skat-Verband, Vereinen,
Ranglisten und sogar einer Bundesliga. Die
meisten deutschen Skatvereine sind dem
Deutschen Skatverband (DSKV) angeschlossen,
welcher die Meisterschaften organisiert. In
vielen Kneipen werden auch regelmäßig offene
Skatturniere veranstaltet.
Die Karten
Das französische Blatt besteht aus den den
vier Farben Kreuz (auch Treff
oder fr. trèfle genannt), Pik
(auch Schippen, Schüppen; fr.
pique), Herz (auch Rot;
frz. cœur oder rouge) und
Karo (auch Eckstein; fr.
carreau); jeweils mit den Karten
Sieben, Acht, Neun,
Zehn, Bube, Dame, König
und As.
Anmerkung: Die Internationale Skatordnung
verwendet die Bezeichnung Kreuz,
diese ist in Deutschland gebräuchlich, in
Österreich wird diese Farbe fast
ausschließlich Treff genannt, in
Anlehnung an die französische Bezeichnung;
das Kartensymbol stellt ein Kleeblatt (fr.
Trèfle) dar.
Beim deutschen Blatt ersetzen die Unter
die Buben und die Ober die
Damen. Das As wird häufig Daus
genannt, allerdings leitet sich der Name
Daus von franz. deux ab, das
Daus, Mehrzahl Däuser, war
nämlich ursprünglich die Zwei und nicht die
Eins; im Salzburger oder
Einfachdeutschen Blatt hat sich dies
noch erhalten. Die anderen Karten bleiben
gleich. Die Farben sind hier Eichel,
Grün (auch Blatt, Laub
oder Gras), Rot (auch Herz)
und Schellen (auch Bollen),
die in dieser Reihenfolge Kreuz,
Pik, Herz und Karo
entsprechen.
In Ostdeutschland, Mitteldeutschland und
Süddeutschland spielt man oft mit dem
deutschen Blatt, in Norddeutschland hingegen
mit dem Französischen Blatt. Des Weiteren
existiert seit 1994 das Französische Blatt
mit deutschen Farben, das auch als
Vierfarbenblatt bezeichnet wird, als
offizielles Turnierblatt des Deutschen
Skatverbandes.
Im Normalfall gelten die Buben stets als
höchste Trümpfe und gehören somit
spieltechnisch keiner der vier Farben an. Es
gilt die Rangfolge – von der niedrigsten zur
höchsten Karte – Sieben, Acht,
Neun, Bube, Dame,
König, Zehn, Ass.
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